Compuprint
Hightech aus dem Piemont

Die Firma

Compuprint s.r.l. gehört seit 2007 zur italienischen GDS-Gruppe, einem international agierenden Hersteller von grafischen Display-Lösungen. Sitz von Compuprint ist Caselle bei Turin. Von 2000 bis 2007 firmierte der Druckerhersteller als CPG International SpA, Tochterunternehmen von Finmek, und war aus der Fusion von Compuprint SpA und Genicom Europa hervorgegangen. Compuprint SpA wiederum war ein Tochterunternehmen des Bull-Konzerns, der in den 80-er Jahren von Honeywell anteilig die Druckersparte übernommen hatte und diese später vollständig integrierte.
In Caselle - nahe dem Turiner Flughafen - arbeiten derzeit (5/2016) ca. 35 Mitarbeiter in Entwicklung, Support und Vertrieb. Als letzter europäischer Druckerhersteller hat Compuprint die Produktion 2011 in das Tochterwerk von GDS in Shanghai verlegt. Der Absatz von Compuprint-Druckern erfolgt über OEM-Partner und über den Fachhandel. Compuprint vertreibt nicht direkt.
Von der Metropolregion Rhein-Neckar aus wird der mitteleuropäische Raum betreut. Im Einzelnen sind dies

  • Deutschland
  • Österreich
  • Schweiz
  • Tschechische Republik
  • Slowakei sowie die
  • Benelux-Staaten

Ziele und Aussichten

Der Nadeldruckermarkt ist heutzutage ein Nischenmarkt. Aber er ist noch lange nicht tot (s.a. unsere Pressemitteilungen). Das zeigen unsere Erfolge im Flachbettdruckersektor. Die 1998 eingeführte Flachbettdruckerfamilie MDP ist auch heute noch als Schalterdrucker sowohl bei Kommunen als auch bei Arztpraxen und besonders zahlreich bei Banken weltweit im Einsatz. MDP steht übrigens für Multi Document Printer.

Wie die MDP-Drucker kommen auch ihre 2003 eingeführten Nachfolger, die SP40-Drucker überall dort zum Einsatz, wo in nicht vorhersehbarer Folge unterschiedliche Formulare bedruckt werden müssen. Dank blitzartigen, automatischen Papierausrichtung sowie der sehr präzise arbeitenden Papierranderkennung wird dem Anwender der Druck erleichtert und seine Produktivität optimiert. Fehldrucke werden vermieden. Die dynamische Druckkopfabstandsführung ermöglicht überdies Sparbuch- und Reisepassverarbeitung. Spezielle Lösungen wie Compuprint SP40 Scanner zeigen, dass die Breite der Anwendungsmöglichkeiten von Nadeldruck auch im 21. Jahrhundert: Drucken und zweiseitiges Scannen von A4-Farbvorlagen ermöglichen die umgehende Archivierung von Dokumenten in hoher Qualität.

Exklusiv für Einzelblattanwendungen im Schalterbereich ausgelegt ist der Flachbettdrucker Compuprint SP40plus, den wir seit Herbst 2011 als Nachfolger des Compuprint SP40 vertreiben. In Sachen Schnittstellen ist dieser mit USB 2.0 und LAN auf dem neuesten Stand der Technik. Centronics und die serielle RS232-Schnittstelle sind natürlich weiterhin standardmäßig installiert. Nach Kundenwunsch können die Drucker zudem ab Werk mit Funktionen wie Magnetstreifen und Magnettintenerkennung ausgerüstet werden.
Wir bauen diese Druckerfamilie sukzessive weiter aus. 2012 kam der SP40plus mit Scanner auf den Markt, die platzsparende Kombination aus Durchschlagdrucker und zweiseitigem Colorscanner. Seit 2013 haben Kunden mit dem Compuprint SP40plus-Traktor endlich wieder die Möglichkeit, mit einem kompakten Flachbettdrucker aus dem Hause Compuprint Endlospapier zu bedrucken. Damit wird die Lücke geschlossen, die die Abkündigung des Comuprint 4056N mit sich brachte.

Auch im Bereich der Hochleistungsnadeldrucker bleibt die Entwicklung nicht stehen. Bereits die in 2004 eingeführten Drucker Compuprint 9060, 9070 und 9090 waren allesamt mit universellem Netzteil ausgestattet, das sich automatisch auf die vorhandene Netzspannung von 110 V bis 230 V einstellt. Global agierende Firmen können ihren Druckerpark jederzeit verlagern, wenn dies opportun erscheint.
Mit dem Erscheinen der 4. Generation der Industriedruckerfamilie Compuprint 9000 im Herbst 2008 wurde dem Bedürfnis unserer Kunden nach mehr Flexibilität in Sachen Schnittstellen Rechnung getragen. So können die neuen Drucker wahlweise mit dem Schnittstellentripel parallel, seriell und USB 2.0 oder mit dem Schnittstellenduo parallel und Ethernet bezogen werden. Ein späterer Wechsel ist dank der benutzerfreundlichen Einschublösung jederzeit möglich.
Das Highend-Gerät der 9000er-Familie ist der Compuprint 9300, der mit bis zu 1300 Zeichen pro Sekunde das Ende der Fahnenstange im Nadeldruckersektor repräsentiert. Als Sondermodell ist der Compuprint 9300 auch mit IPDS-Ethernet-Schnittstelle ("IPDS over LAN") für AS400-Anwendungen lieferbar.

Trotz positiver Perspektiven für die Compuprint-Nadeldrucker ist es günstig, ein zweites Eisen im Feuer zu haben. Aus diesem Grund hat Compuprint 2001 mit der Entwicklung und dem Vertrieb von Thermodruckern begonnen. Seit 2006 ist die neue Familie Compuprint 6014 verfügbar. Die speziell für raue Arbeitsumgebungen im Bereich Logistik und Versand konzipierten Thermodrucker arbeiten je nach installiertem Druckkopf mit 200 oder 300 dpi und bieten Druckgeschwindigkeiten bis zu 10 Zoll pro Sekunde! Gegenüber dem kompakten Compuprint 6314 bietet der Compuprint 6414 die Möglichkeit, ab Werk mit interner Aufwicklung ausgerüstet zu werden.

2014 kam als Nachfolger für den Compuprint 6414 der Compuprint 6414 Plus heraus, der weitere Verbesserungen bei der Bedienbarkeit bietet wie z. B. ein berührungsempfindliches Bedienfeld in Farbe. Trägt der Anwender kältebedingt Handschuhe, steht ein Eingabestift zur Verfügung. Mit weitere Produkten wie dem kompakten Tischdrucker Compuprint 6214 erweitert Compuprint sukzessive sein Thermodruckerportfolio.


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